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Berufsprofile
der industriellen Metall- und Elektrotechnik auf dem Prüfstand
Neues Laufbahnmodell im industriellen Metall- und Elektrobereich. Das Bundesministerium (BMBFSFJ) hat auf Antrag von IG Metall und Gesamtmetall am 23.07.2025 eine Weisung erlassen, um die berufliche Fortbildung im Metall- und Elektrobereich neu zu ordnen und entsprechende Rechtsverordnungen zu entwickeln. Damit beginnt ein großer Veränderungsprozess, den die IG Metall angestoßen hat und der konsequent die höherqualifizierende Berufsbildung des BBiG umsetzt. Im Zuge der Neuordnung werden sechs Fortbildungsprofile aufgehoben (Industriemeister:in Metall, Elektro und Mechatronik; Prozessmanager:in Elektrotechnik; Konstrukteur:in und Prozessmanager:in Produktionstechnologie). Aktuell erarbeitet das BIBB mit den Sozialpartnern ein zweistufiges Fortbildungssystem, das durch eine dritte Fortbildungsstufe ergänzt werden kann. Die spitzenverbände der Sozialpartner, KWB und DGB, Verhandeln aktuell Eckdaten für eine Neuordnung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Berufes Mechatroniker:in. Es gibt auf beiden Seiten Vorschläge zur Veränderung der Berufe. Die Vorschläge liegen noch ohne Abstimmung vor, greifen jedoch in Teilen bereits sehr konkret und tiefgreifend bis in die schulischen Lernfelder ein. Durch die neuen Abschlüsse
zum/zur Berufsspezialistin, können berufliche Laufbahnmodelle
durch Auszubildende und Fachkräfte neu gedacht werden. Auch
können dadurch Kompetenzinhalte über die Qualifikationsebenen
des DQR von der Stufe 3 bis zur Stufe 7 neu zugeordnet werden. |