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Gemeinsam mehr erreichen und
Transfer gestalten: Netzwerke und Partnerschaften in der
ÜBS-Landschaft
Christiane Köhlmann-Eckel, Birgit Schneider, Marie Wagner, Nina Jung Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) agieren in vielfältiger Weise in Kooperation. Primäre Kooperationspartner sind die ausbildenden Betriebe. Für diese ergänzen sie durch die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) die betriebliche Ausbildung in spezifischen Kursen. Aber auch weitere Akteure der beruflichen Bildung sind etablierte Partner. Insbesondere aber die Kooperation der Einrichtungen untereinander dienen z.B. der strategischen Entwicklung von Standards in der Ausgestaltung der ÜBA. Mit dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welches Potenzial in der strategischen Kooperation von ÜBS liegt. Anhand von Fallbeispielen werden konkrete Kooperationsformate sowie deren Zielstellung in den Blick genommen. Aber auch die interorganisationale Kooperation unterschiedlicher Akteure ist für das Einbringen von Innovation in die überbetriebliche Ausbildung bedeutsam. Unter Bezug auf Erkenntnisse aus der Förderung von ÜBS durch das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) werden unterschiedliche Akteursgruppen aus Wissenschaft, Praxis und Förderumsetzung näher beleuchtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern kooperativ ein Verständnis von Ergebnistransfer aus der ÜBS-Förderung erarbeitet werden kann, um Innovationen zielgerichtet in die überbetriebliche Ausbildungspraxis zu überführen. |